Die Görresgesellschaft

1.     Die Görresgesellschaft

2.     Die Generalversammlung 2025

Die Görres-Gesellschaft, die im Jahre 1876 von einer Gruppe katholischer Forscher und Publizisten gegründet wurde und seitdem auf eine große Zahl bedeutender Gelehrter als Mitglieder zurückblicken kann, dient dem Zusammenschluß aller wissenschaftlich Interessierten, deren Denken und Forschen die verpflichtende Bedeutung der christlichen Tradition anerkennt. Die wissenschaftliche Arbeit vollzieht sich zur Zeit in 20 Sektionen. (u. a. für Philosophie, Pädagogik, Geschichte, Altertumskunde, Alte Geschichte, Archäologie, Kunde des Christlichen Orients, Religionswissenschaft, Rechts- und Staatswissenschaft, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Politische Wissenschaft und Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Naturwissenschaft und Technik, Medizin). Ihre Hauptaufgabe sieht die Gesellschaft

1. in der Förderung und Wiederbelebung eines auf christlichem Boden stehenden wissenschaftlichen Nachwuchses,

2. in der Bereitstellung von Mitteln zur Durchführung größerer wissenschaftlicher Arbeiten und Publikationen. Außerdem gibt die Gesellschaft zahlreiche wissenschaftliche Zeitschriften, darunter die Zeitschrift „Oriens Christianus“, sowie mehrere Schriftenreihen heraus,

3. in der Unterhaltung eigener Forschungsinstitute im Ausland, u. a. in Rom und Jerusalem

4. in der Förderung der Begegnung von Naturwissenschaften und Theologie.

Die alljährlich an wechselnden Orten stattfindenden Generalversammlungen der Gesellschaft stellen in allgemein zugänglichen Vorträgen und Diskussionen bedeutsame Ergebnisse der Forschung heraus. Hierzu kommen neben anerkannten Forschern regelmäßig auch jüngere Gelehrte zu Wort. Im engeren Rahmen der Sektionen dient diese Arbeit dem wissenschaftlichen Austausch und nicht zuletzt der Weiterführung der Beziehungen zu den Gelehrten des Auslandes.

Der Mitgliederkreis der Görres-Gesellschaft umfaßt außer aktiven Kräften der Wissenschaft, also vor allem Hochschullehrern, alle jene Kreise, die den Zielen der Gesellschaft nahestehen und ihre Arbeit mittragen wollen.

Der Mitgliedsbeitrag (Jahresbeitrag) beträgt für natürliche und juristische Personen 60,00 Euro.
Für Schüler und Studierende sowie für Personen, die sich noch in der Ausbildung oder in einem Vorbereitungsdienst befinden, beträgt er bis zum Eintritt in ein volles Beschäftigungsverhältnis 12 Euro.
Sind beide Eheleute Mitglieder, so beträgt der Mitgliedsbeitrag zusammen 60,00 Euro. Ordensangehörige sind beitragsfrei, soweit sie nicht in einem besoldeten Anstellungsverhältnis an einer staatlichen oder kirchlichen Hochschule stehen. Der Präsident ist ermächtigt, in besonderen Fällen (z. B. hohes Alter, Krankheit, Arbeitslosigkeit) auf Antrag ein Mitglied beitragsfrei zu stellen.

 

 

Die nächste Generalversammlung der Görres-Gesellschaft findet
vom 26. bis 28. September 2025 in Mannheim statt.

In der Sektion für die Kunde des Christlichen Orients werden am Samstag, den 27. September 2025 im Seminarraum O 048  048 im Ostflügel der Universität (Schloss Mannheim, Bismarckstraße 40, 68131 Mannheim)folgende Vorträge gehalten:

 

14.00 Uhr: Prof. Dr. Dr. Johanna Brankaer, Würzburg: Koptisch-gnostische Bücher im Wüstensand: Texte und Leser

15.00 Uhr: Dr. Matthias Kopp, Deutsche Bischofskonferenz, Bonn: Iraks christliches Erbe. Vom Überleben im Zweistromland

16.00 Uhr: Mag. Theol. Florian Rösch, M.A., München: Die "Gnomai des Konzils von Nizäa" und die Etablierung einer koptischen Laienethik in der Spätantike

Der Besuch der Vorträge ist unentgeltlich und steht allen Interessenten ohne
Anmeldung offen.

Anmeldungen zur Teilnahme an der Generalversammlung insgesamt können an die Geschäftsstelle der Görres-Gesellschaft, Collegium Albertinum, Adenauerallee 19, 53111 Bonn, Tel. 0228/2674-371,

https://www.goerres-gesellschaft.de/service/anmeldung-zur-jahrestagung.html

gerichtet werden.

Die Teilnahme ist kostenlos

Anträge zur Aufnahme als Mitglied der Görres-Gesellschaft sind im Internet abrufbar (www.goerres-gesellschaft.de).

 

Der Ort der Generalversammlung 2026 ist Koblenz.